Uni-Meisterschaften im Badminton-Doppel, Sommersemester 2010

August 5th, 2010 by toma

Bei der ausgetragenen Meisterschaft waren außer Dana Moritz, keine aktiven Badmintonspieler am Start. Trotzdem stand die Uni-Doppelmeisterschaft der TU Bergakademie Freiberg am 20.07.2010 auf einem ansprechenden Niveau.

Es wurde im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Trotzdem ging das Turnier zügig voran. Die recht knappen Spielergebnisse und die zahlreichen Drei-Satz-Spiele zeugten von großem Kampfgeist.

Sichere Siegerinnen bei den Damen wurde das Favoritenpaar Dana Moritz (ATSV Freiberg)/F. Schenk. Bei den Herren siegten am Ende in einem spannenden Match Liang/Gros.

Platzierungen Damendoppel:

  1. Dana Moritz/F. Schenk
  2. V. Lehmann/A. Schürer

Platzierungen Herrendoppel

  1. Kevin Gros/D. Liang
  2. Felix Anding/Maik Biedermann
  3. Rene Schubert/Andreas Geier
  4. Jens Schubert/Marvin Mensinger
  5. Waldheim/Gruber

Patzer/Jekal

Dana Moritz/Karl-Heinz Bauer

Turnierleitung

Endlich da: der Schüler-Newsletter

August 5th, 2010 by sacherma
Schüler-Newsletter Nr. 1
Was lange währt, wird gut. Endlich ist die erste Ausgabe unseres Schüler-Newsletters erschienen. Darin gibt es u.a. einen Einblick in die Arbeit des Internationalen Universitätszentrums, einen Rückblick zum letzten Tag der offenen Tür im Juni und zur Schüleruni in den Sommerferien. In den nächsten Ausgaben werden wir euch verschiedene Studiengänge vorstellen, lassen Studenten berichten oder klären genau die Fragen, die euch interessieren.

Deswegen: schreibt an studienberatung@zuv.tu-freiberg.de , wenn auch ihr den Newsletter direkt per Mail bekommen wollt oder wenn ihr Fragen oder Anregungen loswerden möchtet.

Natürlich könnt ihr euch das gute Stück auch auf unserer Homepage runterladen: http://tu-freiberg.de/schueler/pdf/Newsletter_8-2010.pdf

Viel Spaß beim Lesen!

Die Kraft der Erde – Praktikum in Ecuador

Juni 30th, 2010 by toma

Jan Rehda sammelt Erfahrungen in der Vukanologie bei einem Praktikum in Ecuador

Von Ute Rehda / Magdeburger Volksstimme (volksstimme.de) und Jan Rehda

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Jan Rehda in der Mitte der Welt

Seit September 2007 studiere ich an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg Geologie/Mineralogie. Vier Semester habe ich bereits absolviert und es lockte ein halbjähriges Praktikum in Ecuador. Genauer gesagt im Geophysikalischen Institut in der Hauptstadt des Landes, Quito. Dafür habe ich sogar ein Urlaubssemester eingelegt. Das Praktikum organisierte ich mir selbst über eine Praktikumsbörse.

In Vorbereitung auf meinen Aufenthalt in dem lateinamerikanischen Land habe ich ein Semester lang einen Spanischlehrgang an der TU Freiberg besucht, zu wenig, um eine Sprache gut zu verstehen und zu sprechen. Deshalb begann mein Aufenthalt in Quito am  5. April dieses Jahres mit einem einmonatigen Sprachkurs an einer dort ansässigen Sprachschule – fünf Tage in der Woche, täglich sechs Stunden Einzelunterricht.

Am 3. Mai konnte ich mein Praktikum am Institut antreten, betreuender Doktor ist Dr. Hall aus den USA und dessen Ehefrau Petty, die schon seit mehr als 40 Jahren hier am Institut als Vulkanologen tätig sind.

Um Quito herum, in den Anden, befinden sich ca. 18 aktive Vulkane, wobei das Institut größtes Augenmerk auf die Vulkane Tungurahua (5000 Meter hoch) und Cotopaxi (5900 Meter hoch) legt, da sich in deren Nähe eine erhöhte Bevölkerungsdichte befindet, denen bei einem Ausbruch der Vulkane Gefahr droht.

Zu meinen Aufgaben zählen unter anderem: Das Analysieren von Dünnschliffen von vulkanischen Gesteinen, so genannte Andesiten. Sowie, ab und an mit Dr. Hall oder Petty ins Feld zu fahren, um neue Gebiete zu erkunden oder  GPS-Stationen zu installieren. Meine neuste Aufgabe, umfasst das erkunden eines Lava-Stromes namens Cuyuja, der vor ca. 200.000 Jahren aus dem im Osten Quitos liegenden Vulkan Antisana eruptiert wurde.

Bereits zwei Mal – Ende April und Mitte Juni – hielt ich mich für jeweils eine Woche im Observatorium am Fuße des Tungurahua auf. Dieses befindet sich in einigen Kilometern, also in sicherer Entfernung, vom Vulkan, auch damit man von dort den gesamten Vulkan überblicken kann.

Aktiver Vulkan Tungurahua in Ecuador

Aktiver Vulkan Tungurahua in Ecuador

Das Observatorium besteht aus nur einem Raum, in dem sich Rechner und Seismographen befinden. Diese zeigen das zu erwartende Wetter an sowie, wo sich auf der Erdkugel ein Erdbeben ereignet. Die zwei Seismographen sind ältere Modelle, bei denen eine Nadel über mit Ruß geschwärzte Papierrollen kratzen. Natürlich befindet sich im Observatorium auch ein Computer, der die Signale digital aufzeichnet.

Am 28. Mai 2010 kam es zu einem größeren Ausbruch des Vulkans Tungurahua. Glücklicherweise, hatte ich die Möglichkeit einige Fotos vom Observatorium aus zu machen und verschiedene Messungen durch zuführen.

Zu meinen Aufgaben im Observatorium gehörten: das Wechseln der “beschriebenen” Papierrollen alle zwei Tage sowie das Konservieren dieser mit einem Lack, das Berußen der neuen Papierrollen und  GPS-Module am Vulkan reparieren und installieren. Außerdem entnahm ich Proben aus Thermal-Quellen die zur Auswertung nach Quito geschickt wurden.

An einem Wochenende war ich am Äquator, dem Mitad del Mundo. Ein dort errichtetes Monument steht nach neuesten, per GPS-Messungen erfolgten Berechnungen 200 Meter neben dem eigentlichen Äquator. Man kann dort verschiedenste Experimente durchführen, zum Beispiel, wie das Wasser abfließt: auf der Nordhalbkugel rechts herum, auf der Südhalbkugel links herum und direkt auf dem Äquator senkrecht nach unten.

Die Studienberatung zu Gast in Hamburg und Schwerin

Juni 29th, 2010 by sacherma
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Studienberaterin Christiane Westendorf vor einem der Freiberger Plakate in Hamburg

Mitte Juni waren die Studienberaterinnen der TU Bergakademie Freiberg, Christiane Westendorf und Maria Sacher, wieder einmal auf Tour mit dem neuen Infomobil. Dieses Mal führte die Fahrt zunächst nach Hamburg und im Anschluss nach Schwerin.

In Hamburg hingen zu diesem Zeitpunkt die Großflächenplakate der aktuellen Kommunikationskampagne der TU Bergakademie Freiberg “Zeit für Neue Pioniere”, auf denen  Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen abgebildet sind.

“Die Plakate entdeckten wir eher zufällig bei einer U-Bahnfahrt, als auf einmal einer unserer Studenten zum U-Bahnfenster hereinschaute”, berichtet Christiane Westendorf. Aus diesem Grund machten sich die beiden Studienberaterinnen dann am nächsten Tag nach der Messe auf die Suche nach den anderen Motiven und wurden schon bald fündig. Auch während der Tage in Hamburg wurden sie von Schülern angesprochen, denen bereits die Plakate im Stadtbild aufgefallen waren.

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Christiane Westendorf und Maria Sacher an ihrem Infostand auf der Hamburger Messe

Erstaunlich bleibt jedoch immer wieder, wie unterschiedlich die Reaktionen zum Studium in Sachsen in den verschiedenen Bundesländern ausfallen. Während die Hamburger zunächst recht zurückhaltend waren und erst im individuellen Gespräch überzeugt werden konnten, standen die Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern dem Studium hier recht offen gegenüber. “Ein Vorteil für uns ist und bleibt, dass es keine Studiengebühren in Freiberg gibt. Ein wichtiger Anziehungspunkt ist aber auch das besondere Studienangebot der Universität,” fügt Maria Sacher hinzu.

In den nächsten Monaten sind die Studienberater wieder auf Tour durch ganz Deutschland. Die nächsten Termine sind:

06./07.07.2010  Vocatium-Messe Franken, Fürth

13./14.07.2010  Vocatium-Messe München

15./16.07.2010  Vocatium-Messe Stuttgart

Der Eintritt zu den erwähnten Messen ist frei, interessierte Schüler (und Eltern) sind jederzeit willkommen.

Weiße Nächte, rote Teppiche

Juni 23rd, 2010 by toma

Zu Besuch in St. Petersburg: “Internationale Konferenz junger Wissenschaftler”

Freiberger Teilnehmer der Konferenz junger Wissenschaftler am Gornyj Institut

Freiberger Teilnehmer der Konferenz junger Wissenschaftler am Gornyj Institut

“Deine Schützlinge trugen die Fackel des Wissens überallhin, doch hier begann der erste Schritt”, heißt es in der pompösen Hymne des Staatlichen Bergbauinstitutes (Gornyj Institut) Sankt Petersburg. Beeindruckend, wenn auch ein wenig archaisch mutet es an, wenn sich Bildungseinrichtungen als Festungen des Wissens verstehen. Für die bis heute wohl renommierteste Bergbauuniversität Russlands trifft dieses Bild wirklich zu und beim Gang durch die marmornen Gewölbe, das prunkvolle Museum und die universitätseigene orthodoxe Kirche wird klar, dass Rationalität zwar eine Zier ist, jedoch wenige Stunden (bei Flugasche auch Tage) von uns entfernt andere Traditionen gelten.
Nicht zuletzt dank Initiative der Mitarbeiter des Institutes für Bergbau und Spezialtiefbau haben Freiberger Studenten und Promovierende seit mehreren Jahren die Gelegenheit zur Teilnahme an der Internationalen Konferenz junger Wissenschaftler “Problemy Nedropolzovanija” der Sankt-Petersburger Bergbauuniversität. Die Bandbreite an Fachrichtungen, in denen Beiträge für die als Wettbewerb konzipierte Veranstaltung eingereicht werden können, reicht von Geo- und Montanwissenschaften über Materialforschung bis hin zur Ressourcenökonomie. Ein Gegenbesuch in Freiberg findet anlässlich des Berg- und Hüttenmännischen Tages statt. Die Angehörigen des Gornyj Instituts erkennt man dann an ihrer Uniform, die alle Studenten und Mitarbeiter des Institutes stets tragen.
In diesem April war am Gornyj Institut dennoch ein Hauch von Bescheidenheit zu spüren, da ein Teil der angemeldeten Teilnehmer v.a. aus Mittel- und Westeuropa aufgrund der isländischen Vulkanaktivität nicht anreisen konnte. Die 14-köpfige Freiberger Fraktion erfuhr trotz Verspätung einen herzlichen Empfang. In den 12 verschiedenen Sektionen stellten die Angehörigen der TU Bergakademie Freiberg ihre laufenden Forschungs- und Diplomarbeiten vor, von denen sechs Beiträge prämiert wurden. Hinter dem Gastgeber nimmt Freiberg damit den zweiten Platz in der Rangliste der verliehenen Preise ein. Neben den fachlichen Beiträgen fand auch eine kurze Vorstellung unserer Universität Gehör.
Zur studien- und berufsbezogenen sowie freundschaftlichen Kontaktaufnahme mit Studenten und Wissenschaftlern aus Europa und der Welt bietet die Konferenz eine einzigartige Möglichkeit. Neben dem fachlichen Programm bleibt Raum für einen Eindruck von der kontrastreichen Stadt an der Newa. Das Land, welches mit dem Verstand nicht zu begreifen ist, kann man so durch sein westliches Schaufenster und durch die Augen seiner Bewohner sehen.

Autor: Peter Bock

Alles Mainz!? Freiberg vor Freiburg!

Juni 21st, 2010 by toma

Am 12. und 13.06. war es soweit! Zehn Freiberger Schwimmer unterschiedlichster Studiengänge nahmen, größtenteils zum ersten Mal, an den „Deutschen Hochschulmeisterschaften“ des Schwimmens in Mainz und im Namen unserer TU BA Freiberg teil. Nach knapp sechsstündiger, nicht ganz unproblematischer Fahrt in 2 privaten PKWs kamen Saskia Petzold, Katja Schaldach, Maria Grohmann, Sarah Siefen, Frank Förtsch, Martin Moisel, Micha Behrmann, Mirko Spanehl, Daniel Roth und Daniel Falk bereits am 11.06. gegen Abend in Mainz an. Nach einer Übernachtung im eigenen Zelt ging es dann am Samstagmorgen um 7.00 Uhr erst zum ruhigen Frühstück, danach an die gemeldeten Wettkampfstrecken im Mainzer Schwimmbad. 515 Teilnehmer von 54 Universitäten und Hochschulen gingen an den Start um sich im günstigsten Falle den Titel „Hochschulmeister 2010“ zu erkämpfen. Die Disziplinen waren zahlreich – von Kurzstrecken (50m) jedes bekannten Schwimmstils, über Langstrecken (200m), bis hin zu Lagen und Staffeln. Insgesamt nahmen unsere Schwimmer an 38 Wettkampfstrecken über beide Tage verteilt, teil.

Deutsche Hochschulmeisterschaften des Schwimmens in Mainz

Freiberger Teilnehmer an den Deutschen Hochschulmeisterschaften des Schwimmens in Mainz

Hervorzuheben ist hierbei Frank Förtsch, der nach dem Vorentscheid am Finallauf 50m Rücken teilnehmen durfte und sogar auf der 100m Strecke Schmetterling mit [56:64]s den Vizetitel errang und sich somit gegen 127 andere Teilnehmer durchsetzte. Als sei dies noch nicht genug, holte er den Titel “Deutscher Hochschulmeister” im 200m Schmetterling mit [2:06:36]min und deutlichem Vorsprung.
Doch auch die anderen Schwimmer, unter ihnen ein Unisporttrainer, schlossen gegenüber den teilweise extrem professionellen und hochbudgierten Universitäten sehr gut ab und verbesserten in den meisten Fällen nicht nur ihre Meldezeiten, sondern erlangten auch persönliche Bestzeiten.
So konnte sich Mirko Spanehl bei den 50m Schmetterling ([27:82]s) und 100m Freistil ([56:69]s) je einen 24. Platz von jeweils über 120 Teilnehmern sichern.
Bei den Staffeln ist die 4×100m Lagen Staffel hervorzuheben, bei der die TU BA Freiberg den 9. von 23 Plätzen heimwärts holte.
Doch nun noch etwas zum Ablauf:
Zwischen den Einsätzen gab es die Möglichkeit sich im Freibad bei sonnigem Wetter von den anstrengenden Wettkampfstrecken zu erholen oder sich auf die nächste Herausforderung mental vorzubereiten. Oder aber, man versuchte dem Sprecher höflichst klar zu machen, dass wir nicht FreiBURG, sondern FreiBERG wären! Am Abend des Sonnabends wartete dann schon ein Pasta-Buffet auf alle Schwimmer, mit anschließender Tanzmöglichkeit und geselligem Beisammensein. Nach der zweiten Übernachtung war es wieder Zeit für weitere Wettkämpfe. Diesmal gab es aufgrund zeitlicher Gegebenheiten sogar die Möglichkeit, der Stadt Mainz „an sich“ einen Besuch abzustatten…
Nach dem letzten Staffelstart über 4×100m Freistil um ca. 15.00 Uhr (ebenfalls Platz 9) ging ein spannendes aber auch anstrengendes Wochenende dem Ende entgegen, sodass wir pünktlich zum Fußball-Deutschland-Sieg wieder allesamt heil in Freiberg angekommen waren.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Felix Ruthenberg, der die Organisation der Meldung übernahm und das hohe Meldgeld für alle Beteiligten auslegte!

Generell lag unsere Uni also mit dem 18. von 54 Plätzen und auch mit den einzelnen Schwimmzeiten, trotz des nur ein- bis maximal dreimaligen Trainings pro Woche durch den Unisport, im oberen Drittel der Gesamtwertung (und vor Freiburg). Ein Grund mehr, ihn neben des bestätigten Gesundheitseffekts und der guten Werbewirkung auf Fremdstudenten, noch weiter (finanziell) zu fördern, vor allem auch auf Wettkampfsicht.

Autor: Daniel Falk

Exkursion Wind-Wasserkraft-Nutzung

Juni 21st, 2010 by toma

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Besuch der Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer

Am 04.06.2010 ging es für 27 Studenten der Bergakademie sowie zwei wissenschaftliche Mitarbeiter des Lehrstuhls von Professor Brücker nach Lauchhammer.

Das Tagesziel der Hörer der Lehrveranstaltung Wind-Wasserkraftnutzung und Mitgliedern des Uni-Wind Freiberg e.V. war die Vestas Blades Deutschland GmbH.

Das Werk fertigt Rotorblätter (Blades) für Vestas V-90 Anlagen mit einer Nennleistung von bis zu 3 MW. Etwa 500 Mitarbeiter sind an diesem Standort angestellt, um jährlich weit über 1000 Flügel herzustellen.

Nach einer kurzen Einweisung zum Thema Arbeitsschutz wurde die Produktion vorgestellt.

Aus Gründen der Geheimhaltung wurden verständlicherweise nicht alle Fertigungsschritte gezeigt. Jedoch war die Betriebsleitung erstaunlich offen und hat alle Fragen der Teilnehmer beantwortet.

Man konnte sehen, dass der Aufbau der Blades recht komplex ist.

Die Rotorblätter bestehen aus einem innen liegendem Hohlkörper, dem sog. Balken und zwei schalen welche im Laminierverfahren hergestellt werden. Das gesamte Blatt ist als Hohlkörper durch sein geringes Gewicht und hohe Festigkeit geprägt.

Am Meisten beeindruckte die Teilnehmer der geringe Automatisierungsgrad der Fertigung der 45 m langen Blades, welche überwiegend in Handarbeit erfolgt.

Als Werkstoff kommen Glas- und Kohlefaser im Verbund zum Einsatz, weshalb Vestas Blades Deutschland erstaunlicherweise als Chemiebetrieb gilt.

Glas und Kohlefaser besitzen momentan noch das Problem, das diese Werkstoffe nicht recycelt werden können, was die langfristige ökologische Bilanz von Windkraftanlagen senkt. Dies ist sicherlich ein Forschungsgebiet der Zukunft, das besonders für die TUBAF als Ressourcenuniversität ein Ansatzpunkt sein kann.

Alle Exkursionsteilnehmer fanden diese Exkursion sehr interessant und lehrreich und bedanken sich auf diesem Weg bei den Mitarbeitern von Vestas Blades für die Führung durch die Produktion.

Es bleibt zu hoffen, dass die Exkursion keine einmalige Chance für die Studenten der Bergakademie war, die Rotorblattfertigung bei Vestas zu bewundern, und auch nächstes Jahr wieder angeboten werden kann.

Autoren: Erik Hauptvogel, Alexander Kaiser

Kontakt: uniwind@imfd.tu-freiberg.de

Wissenschaftliches Tauchen

Juni 14th, 2010 by praktikum
Tauchen ist eine beliebte Sportart, die relativ schnell erlernt werden kann. Unter Wasser zu arbeiten, verlangt allerdings erweiterte Fertigkeiten, insbesondere eine perfekte Balance.

Im zunehmenden Maße befassen sich Geowissenschaftler, Biowissenschaftler und Archäologen mit Objekten, die unter Wasser liegen und damit ein Arbeiten unter Wasser erfordern. Liegen die Objekte in grossen Wassertiefen, dann sind diese nur mit speziellen Tauchbooten erreichbar und erforschbar. Liegen die Objekte aber nur wenige Zehner Meter unter dem Wasserspiegel, dann ist dies ein Bereich der durch Taucher und damit wesentlich kostengünstiger erreicht werden kann.

Beispiele für wissenschaftliche Tauchprojekte sind archäologische Fundstellen (Beispiel: Alexandria), die sich unter Wasser befinden, weil der Wasserspiegel gestiegen ist und/oder der betroffene Kontinent-Teil abgesunken ist.
Im Bereich der Hydrogeologie bieten Karstgrundwasserleiter aber auch untermeerische Zutritte von Grundwasser in Kartstgebieten spektakuläre und hochinteressante Projekte. Dies gilt gleichermassen für submarine hydrothermale Features (Fumarolen, heisse Quellen etc.).
Die Untersuchung von Schiff-Wracks ist ein weiteres Forschungsgebiet, dies kann unter archäologischen, technischen, öklogischen (Wracks als künstliche Riffe) oder Versicherungstechnischen (Unfallforschung) Gesichtspunkten gesehen werden.
Weitere Forschungsfelder sind eine naherzu unübersehbare Fülle von biologischen und ökologischen Fragestellungen (z.B. Wachstum von Riffen, ökologische Folgen von Abwassereinleitungen, Verhalten von Tier- und Pflanzengemeinschaften etc.)

Die TU Bergakademie bietet in Zusammenhang mit dem Universitätsportzentrum seit vielen Jahren einen Kurs »Wissenschaftliches Tauchen« an. Was lernt man in einem solchen Kurs? An erster Stelle, wie man sich durch richtiges Atmen optimal austariert. Ferner lernt man, wie man unter Wasser navigiert, Objekte vermisst und Funde/Befunde exakt in eine Karte einträgt. Ein weiterer Punkt ist die Probenahme: dies können Sedimentproben, Wasserproben, Gasproben, Pflanzenproben oder auch Tiere sein. Es geht aber auch darum, die Arbeiten unter Wasser mit Hilfe von Kamera oder Videokamera richtig zu dokumentieren. Dies geschieht im Team und erfordert somit auch eine perfekte Kommunikation unter Wasser.

Weiter zur Website »Wissenschaftliches Tauchen« (mit Videos)

Wissenschaftliches Tauchen
Wissenschaftliches Tauchen
Wissenschaftliches Tauchen

Namibia 2003

Juni 14th, 2010 by praktikum

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Uni-Meisterschaften im Badminton-Doppel

Juni 14th, 2010 by toma

Bei der ausgetragenen Meisterschaft im Wintersemester 2009/2010 waren bis auf Dana Moritz keine aktiven Badmintonspieler am Start. Trotzdem standen die Uni-Doppelmeisterschaften der TU Bergakademie Freiberg am 5. Januar 2010 auf einem ansprechenden Niveau. Es wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Die knappen Ergebnisse und zahlreiche Drei-Satz-Spiele zeugten von großem Kampfgeist der Teilnehmer.

Sichere Siegerinnen bei den Damen wurde das Favoritenpaar Dana Moritz (ATSV Freiberg)/Friederike Schwarz. Bei den Herren gewannen am Ende Schubert/Geier  das spannende Match gegen Gros/Steinhoff.

Platzierungen Damendoppel:

  1. Dana Moritz/Friederike Schwarz
  2. Nadja Schmidt/Anja Baumgartl
  3. Polina Marakulina/Kasia Lisowiec

Platzierungen Herrendoppel

  1. Rene Schubert/Andreas Geier
  2. Kevin Gros/Karl Steinhoff
  3. Nico Kloppe/Benno Janisch
  4. Jens Schubert/Marvin Meusinger